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Apsidenbereich

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In der rechten kleinen Apside können wir ein Fresko aus der Mitte des 14. Jahrhunderts bewundern. Es stellt die Dreifaltigkeit dar: den Gottvater, das Kreuz Jesu mit dem Gottessohn, und die Taube als Symbol des Heiligen Geistes. 

Etwas weiter unten nimmt die barmherzige Madonna eine Gruppe von Gläubigen unter ihrem Mantel auf. Ein großes, von Giovanni Badile bemaltes Holzkreuz aus dem 15. Jahrhundert hängt von der Wölbung der Hauptapsis herab. Auf einem funkelnden goldenen Hintergrund ist die Gestalt des gekreuzigten Christus zu sehen. Die dreilappigen Enden des dunklen Kreuzes sind mit den Symbolen der vier Evangelisten verziert: dem Adler für Johannes, dem Löwen für Markus, dem Stier für Lukas und dem Engel für Matthäus. An den Wänden wechseln sich Reihen von Flusskieseln mit Tuff- und Backsteinblöcken als horizontale Mauerelemente ab. Dieser Sachverhalt ebenso wie der Wechsel von Säulen und Pfeilern entlang der Seitenschiffe und die Verzierungen aus rotem Marmor machen die kleine Kirche zu einem großartigen Beispiel romanischer Architektur in Verona, das mit zahlreichen Fresken, vor allem aus dem 14. Jahrhundert, bereichert ist.